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Osterdeko für drinnen

Den Frühling im Zimmer dekorativ begrüßen

Das Ende des Winters ist seit Menschengedenken eine Zeit der Vorfreude, in der Natur der Aufbruch in eine kraftvolle Zeit voller Farben, Gerüche und Lebensgeräusche. Osterdeko für drinnen folgt nicht unbedingt der religiösen Bedeutung dieser Festtage, symbolisiert aber ebenfalls Frühlingserwachen. 

 

Die folgenden Tipps lassen deine Wohnung mit etwas zeitlicher Vorbereitung und ohne finanziellen Aufwand in frischem, lebendigem Glanz erstrahlen.

Inhaltsverzeichnis

Warum Osterschmuck für Menschen wichtig ist

Historisch betrachtet, war der Winter für Menschen eine Zeit der Entbehrung. Draußen war nichts zu tun, drinnen nur mit Kerzenschein und Stubenfeuer ein wenig Licht.


Immer zwischen März und Mai wird auch heutzutage die Natur wieder hell, sprießen die Blüten früher als die Blattspitzen. Bei diesem Anblick spüren Menschen endlich wieder Kraft nach der langen Wintermüdigkeit.


Du möchtest dein Zuhause auch drinnen mit den Frühlingsboten schmücken.


Der christliche Glaube greift den Frühlingszyklus des neuen Lebens in der Auferstehung Jesu auf. Dieses Wunder feiern Christen wie eine Hochzeit, also festlich, bunt und mit üppigem Osterschmuck.


Weltweit haben sich im Laufe der Ostertraditionen viele regionale Besonderheiten um Dekorationen, kulinarische Spezialitäten und festliche Osteraccessoires etabliert.

Der richtige Zeitpunkt zum Schmücken vor Ostern

Wann es Zeit ist, deine Osterdeko für drinnen auszupacken, kennt keine Vorgaben. Spätestens am Gründonnerstag sollten alle Räume in Frühlingsfarben leuchten. Manche Haushalte schmücken erst am Vorabend, andere sofort ab Aschermittwoch. Denn im Kirchenjahr folgt die Ostervorbereitung unmittelbar auf die vorangegangene Fastenzeit.


Wer sich an keine äußeren Vorschriften halten möchte, darf gerne der inneren Frühlingsstimme folgen.


Sobald aus dem Schnee die grünen Spitzen der Schneeglöckchen hervorlugen, dauert es nicht mehr lange, bis alles Leben gewaltig und rasch aus der Erde bricht.


An warmen Frühlingstagen torkeln erste Zitronenfalter um Huflattichblüten. In solcher Laune nach einem Osterspaziergang kannst du die ersten Osterzweige in deine Bodenvase wandern lassen und deine Kreativität für bunte Dekorationen ausleben.

Am besten natürlichen Osterschmuck verwenden

Die Natur macht die Sache mit natürlichem Schmuck vor. Weiden- und Nussbaumzweige sind noch nackt, während die »Kätzchen« schon ihre wolligen Köpfchen aus der Knospe strecken.


Für selbst gebastelten Osterschmuck eignen sich ausgeblasene Eierschalen, Weidenruten und Stroh, Herbstlaub und vieles mehr.


Vom Frühlingsspaziergang mitgebrachte Bastelfunde brauchst du nur zu trocknen und abbürsten oder sauber tupfen. Im Trend liegen Upcycling-Osterideen, also Osterdeko für drinnen aus Haushaltsabfall wie Milchtüten, PET-Flaschen, Flaschenkorken und vieles mehr.


Kinder in deiner Familie nehmen die Aufforderung sehr ernst, doch von draußen Bastelmaterial mitzubringen. Ihre fantasievollen Augen entdecken manches übrige »Eichelmützchen« (Fruchtkappe abgefallener Eicheln), Vogelfedern oder besonders gemusterte Steine am Weg.

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Typische Osterfarben und -symbole

Weiß ist traditionell die Farbe der Reinheit, überwiegend im Symbolkontext mit Hochzeiten zu finden. Die ersten Frühlingsblumen leuchten weiß, allen voran das bescheidene Schneeglöckchen und der gelb betupfte Märzenbecher.


Grün steht für die neu erwachte Natur, ist somit eine Verheißung auf den jahreszeitlichen Start in neue Blüte und Frucht.


Traditionell steht Grün in Kombination mit Hasendekoration zu Ostern für Fruchtbarkeit und Lebensfreude.


Gelb sind die Pollen der Frühlingsblüher vom Krokus über Weidenkätzchen bis hin zu ersten Frühlingsboten wie Huflattich, Schlüsselblume oder Narzisse. Leuchtend gelb sind ebenfalls die Dotter im Ei, aus dem um die Osterzeit endlich wieder Küken als winzige Wollknäuel schlüpfen.

Osterdeko für drinnen: Fünf Tipps für Zimmerschmuck zur Osterzeit

Die folgenden Tipps sind eine Ideensammlung von Osterdeko für drinnen, die entweder aus fertig gekauften oder selbst gebastelten Accessoires bestehen. Kreativen Ergänzungen sind keine Grenzen gesetzt:

Tipp Eins: Osterdeko für das Fensterbrett

Selbst auf ein schmales Fensterbrett passt eine halbierte Eierschachtel prima. Vom Eierkarton schneidest du dafür vier der Eierfächer aus, bemalst sie in deiner Lieblingsfarbe und füllst sie mit gefärbten Ostereiern.


Aus Weidenruten oder einer Bastschnur fixierst du einen langen Henkel und umwickelst ihn nach Belieben mit Blütengirlanden. Fertig ist der Fensterschmuck zum Mitnehmen und Aufessen.


Blumenzwiebeln von Hyazinthen oder Tulpen erblühen in einem transparenten Gefäß wie einer Glasschüssel oder einem Wasserglas pünktlich zur Osterzeit. Schön warm platzierst du sie dafür über der Heizung unter dem Fensterbrett. Die Abstellfläche kannst du mit einem selbst gesägten und montierten Holzzaun aus vielen, bunt bemalten Holzbrettchen umranden.


Dahinter arrangierst du nun beliebige kleine Osteraccessoires (Moosstückchen, Zweige, Basteldeko) wie auf einem Beet.

Tipp Zwei: Osterschmuck für die Fensterscheiben

Haken über dem Fensterrahmen sind ideale Aufhängungen für gebastelte Filzhasen, Krokusse und Osterkörbchen. Beim Flechten, Kleben und Ausschneiden können schon kleinere Kinder in der Familie mithelfen.


LED-Kerzen beleuchten am Abend die bunten Frühlingsgrüße, die gut an einer Bastschnur hängen. An freien Bastelnachmittage könnt ihr Eier ausblasen, die leeren Schalen mit Wasserfarben verzieren und aus allen Eiern mit durchgezogenen Schnüren ein Gehänge für das Fenster zusammenstellen.


Window Colors eignen sich schon als Malfarbe für kleinere Kinder. Gib ihnen für den Anfang Schablonen mit Ostermotiven und beaufsichtige sie dabei. Hübsch sehen viele, kleine Streumuster aus.


Geduldige Fenstermaler stellen ein freihändiges, größeres Motiv für die Mitte der Fensterscheiben vor Wohnzimmer, Küche oder Kinderzimmer zusammen. Nach Ostern föhnst du die Motive einfach wieder weg.

Tipp Drei: Ostersträuße für Flur und Wohnzimmer

Trockensträuße in der Bodenvase sind zu allen Jahreszeiten ein dekorativer Wohnungsschmuck.


Kirschzweige für das Wohnzimmer, die du im Februar oder März vom Baum schneidest, erblühen bei genügend Zimmerwärme pünktlich zu Ostern in Zartrosa. Gebe ihnen dafür alle drei Tage frisches Wasser, am besten lauwarm.


Etwas kühler, aber ebenfalls gerne wohltemperiert in einem Flur oder deiner Diele, mögen es die Zweige der Hasel oder der Kätzchenweide. Ihre weißen Wollblüten brechen nach einer Woche hervor, wenn du sie bis spätestens Ende Februar schneidest.


Übrigens: Weidenkätzchen stehen von März bis September unter Naturschutz. Nimm sie deshalb nur in kleiner Menge und vor Beginn der Schutzzeit vom Baum – oder kaufe sie ab März im Geschäft, diese wurden dann spätestens im Februar geschnitten.


Kombiniere in der Osterwoche die blühenden oder knospenden Zweige mit Tulpen, Narzissen und anderen, haltbaren Schnittblumen. Dazwischen sehen bunte, angehängte Ostereier und/oder bunt bemalte Flaumfedern farbenfroh aus.

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Tipp Vier: Wandschmuck zu Ostern

Dürre Zweige der Korkeiche und anderer Laubbäume fügen sich in der Natur zu unterschiedlichsten Mustern. Nimm dir ein paar vom Osterspaziergang mit, platziere gebastelte (oder gekaufte) Singvögel darauf und hänge Ostereier bzw. Scherenschnitte mit Ostermotiven daran. Fixiere die Zweige mit wenigen Nägeln an der Wand.


Ein Laubsäge-Osterei mit mehreren Stegen im hohlen Motiv eignet sich gut, um es an der Wand zu befestigen. Auf die freien Stege kannst du kleinen Osterschmuck, Moosstückchen, Zweige oder bunt bemalte Steinchen legen. Oder du sägst als versierter Heimwerker in die freie Eifläche einen Osterhasen, Minibäumchen oder Pilzarrangements mit Krokussen.

Tipp Fünf: Festliche Osterbegrüßung an der Wohnungstür

Der Osterkranz löst an deiner Wohnungstür den Advents- und Weihnachtskranz ab. Flechte ihn aus biegsamen Zweigen, zum Beispiel von Weidenruten. Stecke Trockenblüten, Moospolster und selbst gebastelte Mini-Ostermotive ringsum hinein. Als Aufhängung bieten sich gefärbter Bast oder eine Jutekordel an.


Beliebte Türmotive zur Osterzeit sind Strohhasen. Dekoriere das Accessoire mit grünen Seidenschleifen, Filzhut oder Ostereiern auf dem Arm. Je nach Kreativität kannst du dem Türhasen ein Weidenkörbchen vorhängen und darin Ostereier mit Namensschriftzug platzieren. Deine Ostergäste dürfen sich dann bei der Ankunft jeweils das Ei mit ihrem Namen als Ostergruß herausnehmen.

Fazit:

Osterdeko für drinnen ist ein Frühlingsgruß, der schon beim Vorbereiten und Platzieren in der Wohnung Spaß macht.


Für Fenster, Wand, Tür und Boden kannst du viele Naturmaterialien verwenden oder Upcycling-Motive aus übrigen Haushaltsartikeln gestalten. Kinder in deiner Familie helfen gewiss gerne beim Ausschneiden, Anmalen, Flechten und Arrangieren.

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